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HM-Forschungsprojekt UnABESA

Gesamtziel des UnABESA-Projekts ist die
Gesamtziel des UnABESA-Projekts ist die "Plug- and-Play-Lösung" für den Einsatz von Automotive-Batterien in stationären Speichersystemen

[21|08|2017]

Vom Auto ins Stromnetz: Automotivbatterien zur stationären Verwendung

 

Der Name des neuen HM-Forschungsprojekts beschreibt bereits, was während der vierjährigen Projektlaufzeit passieren soll: Universelle Anbindung von Batteriespeichern aus Elektrofahrzeugen für Stationäre Anwendungen (UnABESA). In anderen Worten: Batteriespeicher aus Elektrofahrzeugen sollen mit einem Koppelelement verbunden werden, so dass Sie auch in stationären Anwendungen genutzt werden können.

 

Seit Juni 2017 arbeiten Prof. Dr.-Ing. Simon Schramm und Prof. Dr.-Ing. Oliver Bohlen an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik an dem Vorhaben. Die besondere Herausforderung des Projekts sind der Aufbau und die Eigenschaften der Fahrzeugbatterie selbst, die nach Möglichkeit im Rahmen der Kopplung nicht verändert werden soll. Die Kopplung soll erfolgen, ohne den Hochvoltspeicher zu zerlegen.

 

Plug- and-Play-Lösung

Aktueller Entwicklungsstand: Ein bidirektionales Koppelelement als „Plug- and Play-Lösung“ soll die Schnittstelle zwischen Autobatteriespeicher und dem stationärem Element bilden. Das bidirektionale Koppelelement lässt es zu, dass der Strom regulär in beide Richtungen fließt, ohne dass die Batterie „merkt“, dass sie nicht im Fahrzeug ist. Hört sich kompliziert an, soll das gesamte Vorhaben jedoch stark vereinfachen. Prof. Dr. Oliver Bohlen erläutert die Vorteile der Batteriekopplung: „Die Autobatterie bildet zusammen mit dem Koppelelement einen stationären Energiespeicher. Die Sicherheit und hohe Effizienz der starken Autobatterie kann dadurch beispielsweise zur Netzentlastung oder für Ladestationen von Elektrofahrzeugen verwendet werden.“

 

Alle Projektpartner, wie der Automobilhersteller BMW, haben bereits umfangreiche Erfahrungen in dem Bereich der Batterie- und Netzkopplung und verfügen zudem über die nötigen Forschungskapazitäten, um das Forschungsvorhaben zu unterstützen. Die BMW Group als Partner und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als Zuwendungsgeber des Forschungsprojektes sollen eine Kommerzialisierung von UnABESA nach Abschluss der Forschung fördern.

 

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

 

Prof. Dr.-Ing. Oliver Bohlen / Valerie Stärk